Coimbra mit dem Wohnmobil entdecken: Vollständiger Leitfaden
Mit seinen faszinierenden historischen Stätten, dem angenehmen Klima und der Nähe zur Natur ist diese Stadt ein Muss für Campervan-Abenteurer. Allerdi...
Mit seinen faszinierenden historischen Stätten, dem angenehmen Klima und der Nähe zur Natur ist diese Stadt ein Muss für Campervan-Abenteurer. Allerdi...
Cacela Velha, ein Juwel der östlichen Algarve: die schönste Aussicht über die Ria Formosa, der Strand bei Ebbe, die Festung, der Friedhof und wie Sie ...
Entdecken Sie Albufeira auf einer Roadtrip: Geschichte, Gastronomie und idyllische Orte erwarten Sie für ein unvergessliches Abenteuer in Portugal!
Portugal ist der Ort, an dem unsere Vanlife-Geschichte wirklich Wurzeln schlug, das Land, in das wir immer wieder zurückkehren. Für deine erste Camper-Reise in Europa ist es kaum irgendwo freundlicher und lohnender unterwegs, und genau deshalb haben wir uns hier als Auswanderer niedergelassen.
Monatelang war die östliche Algarve unser Basislager, rund um die stillen Lagunen zwischen Ria Formosa und Meer. In Faro nahmen wir das Boot zu den vorgelagerten Inseln, im salz- und fliesenweißen Tavira verloren wir uns in engen Gassen und Kirchtürmen, und im winzigen Inseldorf Fuseta fühlt sich die Zeit langsamer an. Wer im Frühsommer da ist, sollte das Caracois-Schneckenfest in Tavira nicht verpassen.
Weiter westlich wird die Küste rauer und dramatischer. In Lagos leuchten die goldenen Felsen über versteckten Buchten, und in Portimão gibt es die frisch gegrillten Sardinen direkt am Hafen, wie sie hier seit Generationen gemacht werden. Bis nach Sagres, wo die Leuchttürme am Ende der Welt stehen, ist es nur ein Katzensprung.
Im Zentrum des Landes wechselt die Stimmung komplett. Die märchenhaften Paläste von Sintra versteckten sich im Nebel des Serra, in Tomar spürt man die alte Geschichte der Tempelritter, und Aveiro mit seinen bemalten Booten und Kanälen wird nicht umsonst das Venedig Portugals genannt. Weiter oben donnern in Nazaré die Riesenwellen gegen die Klippen.
Der Alentejo ist unsere heimliche Liebe geblieben, weit, leer und ehrlich. An der Küste bei Vila Nova de Milfontes und Porto Covo reihen sich Kliffs und kleine Badebuchten aneinander, während im Landesinneren Évora auf römischen Knochen ruht. Im Norden warten dann noch die Portweinkeller von Porto und Guimarães, die Wiege der Nation.
Wohnmobilstellplätze, die Aires, gibt es reichlich, auch wenn das Wildcampen nahe der Küste in den letzten Jahren deutlich strenger geworden ist. Die Mautgebühren laufen rein elektronisch, kümmere dich also vorab um dein Kästchen im Van. Für uns sind Frühling und Herbst die schönste Reisezeit, milde Temperaturen und leere Strände inklusive.