San Sebastián mit dem Wohnmobil: wo man schläft, was man sieht und unsere Pintxos im Regen
Entdecken Sie unseren ultimativen Leitfaden für einen Roadtrip in San Sebastián: Geschichten, praktische Tipps und kulinarische Köstlichkeiten erwarte...
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El Rocío ist das andalusische Dorf, das den Asphalt verweigert hat, wo man sich auf Sand zu Pferd oder mit der Kutsche fortbewegt. Unser 2-Tage-Wohnmo...
Entdecken Sie unseren ultimativen Reiseführer für einen unvergesslichen Roadtrip in Cádiz, Spanien: faszinierende Geschichte, praktische Tipps und unv...
Als Auswanderer, die an der portugiesischen Algarve leben, ist Spanien für uns kein fernes Reiseziel, sondern der Nachbar, den wir bei jeder Fahrt Richtung Frankreich durchqueren. Wir kennen die Autobahnen im Schlaf und trotzdem entdecken wir jedes Mal eine neue Ecke. Für uns ist Spanien vertraut und überraschend zugleich.
Unser erster Halt ist oft San Sebastián, meist im baskischen Dauerregen, der die Altstadt aber nur noch stimmungsvoller macht. Hier hatten wir unsere erste echte Pintxos-Initiation in einer winzigen Bar: eine Erbse, eine Garnele, getrocknete Tomate mit Käse und Walnuss, gereiftes Rind, Tortilla und Schinken, rund sechzehn Euro für uns zwei. Seitdem ist diese Tapas-Tradition unser Ritual bei jedem Grenzübertritt.
Richtig verliebt haben wir uns aber weiter südlich. In Sevilla hat uns die Plaza de España fast zu Tränen gerührt, und in den Alcázar kamen wir erst beim dritten Anlauf, weil immer ausverkauft, also buch die Tickets unbedingt vorab online. Nur ein Stück weiter fühlt sich El Rocío an wie eine andere Zeit: Straßen aus reinem Sand, ein Pferd vor fast jedem Haus, Kutschen wie im Western und eine Lagune voller Flamingos. In einem Haus saßen wir sogar an einer echten Mesa camilla, dem beheizten Tischchen. Andalusien ist für uns ein Kapitel für sich.
In Cádiz schließlich schmeckt die Luft nach Salz, es gibt frittierten Fisch direkt am Hafen und Tapas ohne jede Hektik. Diese entspannte, sonnendurchflutete Stimmung ist genau der Grund, warum wir immer wieder zurückkommen.
Praktisch ist Spanien herrlich unkompliziert für Camper: Aires gibt es fast überall, viele Strandpromenaden und Dörfer haben Stellplätze mit Ver- und Entsorgung. Ein Tipp aus Erfahrung: stell dich auf den spanischen Rhythmus ein. Die Siesta ist real, tagsüber sind viele Läden zu, und richtig gegessen wird erst ab halb neun am Abend. Wer sich darauf einlässt, reist mitten im echten spanischen Alltag.