Illustration: Xavier hält den Tele-Vorsatz für die Luna Ultra und blickt fragend

Teleobjektiv für die Luna Ultra: mehr Reichweite, weniger Spontaneität

Kameras & Video Xavier 10 min

Mein Fazit auf einen Blick

Vorteile

  • Stärkere Hintergrundunschärfe in unseren Porträts bei 4,5×
  • Zusätzliche Reichweite für Tiere und entfernte Details
  • Lässt sich einfach festclipsen

Nachteile

  • Weitwinkelkamera bei montiertem Vorsatz verdeckt
  • Zusätzliche Vorbereitung kostet Spontaneität
  • Nur für die Luna Ultra und nicht gleichzeitig mit ND-Filtern nutzbar

An der Luna Ultra schätze ich besonders, dass ich sie herausnehmen und sofort filmen kann. Den Teleobjektivvorsatz erst zu holen und anzubringen kostet mich dabei wertvolle Zeit. Mir gefallen die stärkere Hintergrundunschärfe bei Porträts und die zusätzliche Reichweite für Tiere. Ich würde ihn aber für vorbereitete Aufnahmen reservieren. Auf einem Stativ mit Fernbedienung kann ich mir einen Nutzen vorstellen; bisher habe ich ausschließlich aus der Hand, im normalen Videomodus und ohne Kalibrierung gefilmt. Aufnahmen auf dem Stativ und ein Versuch mit dem Mond stehen noch aus.

Was ich an der Luna Ultra am meisten schätze: Ich kann sie herausnehmen und sofort filmen. Ein Teleobjektiv erst aus seiner Box zu holen und an der Kamera zu befestigen, lässt mich deshalb schon überlegen … Auch wenn es montiert etwas bringt, das mir bei Porträts besonders gefallen hat: eine stärkere Hintergrundunschärfe.

Insta360 hat mir dieses Ultra Telephoto Lens für den Test mit meiner Luna Ultra geschickt. Die Kamera selbst habe ich gekauft. Ich habe mehrere Clips mit und ohne Vorsatz aufgenommen: Porträts, Tiere und entfernte Motive. Der maximale Zoom ist beeindruckend, ja. Mich haben aber vor allem der Bildeindruck und die zusätzliche Vorbereitung beschäftigt.

Wenn du die Kamera noch nicht kennst, findest du meine Erfahrungen im Alltag im Test der Luna Ultra. Hier geht es um den kleinen Vorsatz und darum, was er an meiner Art zu filmen verändert.

Bei Porträts interessiert mich die Unschärfe mehr als der maximale Zoom

Für den Vergleich habe ich dasselbe Porträt zuerst mit dem Teleobjektivvorsatz und dann ohne gefilmt. Beide Male war ich bei 4,5×. Genau dort fand ich den Unterschied interessant: Mit dem Vorsatz tritt der Hintergrund stärker zurück und das Gesicht hebt sich besser ab. Das gefällt mir, solange ich Zeit habe, die Aufnahme vorzubereiten. Wenn ich schnell filmen will, reicht mir die zusätzliche Unschärfe nicht als Grund, den Vorsatz zu montieren.

Den senkrechten Trennstrich zwischen den beiden Bildern von Caroline kannst du verschieben. Die Standbilder stammen aus meinen 4K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde. Gefilmt habe ich im normalen Videomodus, ohne nachträglich Unschärfe oder Schärfung hinzuzufügen.

Mit Tele-Vorsatz4K30-Videostandbild · 4,5×Ohne Tele-Vorsatz4K30-Videostandbild · 4,5×
Caroline bei 4,5× ohne Tele-Vorsatz, Videostandbild bei 5 Sekunden Caroline bei 4,5× mit Tele-Vorsatz, Videostandbild bei 15 Sekunden
50 %

Standbilder aus 4K30-Videos von Caroline, beide bei 4,5×. Zwei verschiedene Zeitpunkte mit leicht abweichendem Bildausschnitt und unterschiedlicher Kopfhaltung. Ohne nachträgliche Ausrichtung oder zusätzliche Unschärfe.

Die beiden Aufnahmen sind zu unterschiedlichen Zeitpunkten entstanden. Die Position ihres Gesichts und der Bildausschnitt unterscheiden sich deshalb etwas. Der Vergleich zeigt mein Ergebnis unterwegs und ist keine Labormessung. Schau besonders auf die Gebäude und Pflanzen hinter dem Gesicht: Dort fällt der Unterschied im Bildeindruck auf.

Auch die Angabe 4,5× braucht eine Erklärung. Mit dem Zubehör entsteht dieser Bildausschnitt durch den optischen Vorsatz vor dem Teleobjektiv der Kamera. Ohne ihn geht der eingebaute Zoom über seine optische Stufe von 3× hinaus. Auf dem Display steht derselbe Wert, aber das Bild entsteht auf unterschiedliche Weise.

Was das Ultra Telephoto Lens an der Luna Ultra verändert

Das Zubehör ist ein optischer Vorsatz mit Faktor 1,5× für die Luna Ultra. Er sitzt vor ihrem eingebauten Teleobjektiv und ist nicht mit der Luna Pro kompatibel. Die Ausgangsbrennweite steigt damit von 60 auf 90 mm, auf Kleinbild umgerechnet. Angegeben ist ein Bereich von 90 bis 450 mm, entsprechend 4,5× bis 22,5× gegenüber der Weitwinkelkamera.

Die 22,5× enthalten Digitalzoom. Der Vorsatz verlängert die Brennweite optisch um den Faktor 1,5. Er macht aus der Luna keinen durchgehenden optischen 22,5-fach-Zoom. Das solltest du beim Vergleich der Zahlen und Bilder im Hinterkopf behalten.

Der optische Vorsatz und seine Schutzabdeckung beim Auspacken.

Was du mit und ohne den Vorsatz ins Bild bekommst

Kamera allein: 1× bis 15×

Kamera allein: 20–300 mm Kleinbildäquivalent

20–300 mm Kleinbildäquivalent

Mit Tele-Vorsatz: 4,5× bis 22,5×

Mit Vorsatz: 90–450 mm Kleinbildäquivalent; kein Weitwinkel verfügbar

90–450 mm Kleinbildäquivalent

Beide Bereiche haben denselben Maßstab. Hohe Vergrößerungen enthalten Digitalzoom. Der optische Vorsatz multipliziert die Brennweite mit 1,5.

Technische Daten des Tele-Vorsatzes

Farbe Schwarz
Nettogewicht Vorsatz: 13 ± 5 g (Herstellerangabe); Schutzabdeckung: etwa 24,5 g
Abmessungen 40,25 × 30 × 43,70 mm (Breite × Höhe × Tiefe)
Zoom 4,5× bis 22,5× gegenüber der Weitwinkelkamera; die höchste Stufe enthält Digitalzoom
Installation und Anschluss Aufsteckbefestigung bei ausgeschalteter Kamera; Kalibrierung im Freien bei gutem Licht empfohlen, Kamera aufrecht und stabil auf ein entferntes, detailreiches Motiv ausrichten
Kompatible Geräte Nur Insta360 Luna Ultra; nicht mit der Luna Pro kompatibel
Optischer Vergrößerungsfaktor des Vorsatzes 1,50
Kleinbildäquivalente Brennweite 90–450 mm Kleinbildäquivalent; optische Ausgangsbrennweite 90 mm, höchste Stufe mit Digitalzoom
Materialien Kunststoff, Glas und Metall
Lieferumfang 1 Ultra Telephoto Lens und 1 Schutzabdeckung; Kamera nicht enthalten
Erforderliche Firmware Luna Ultra v1.1.15 oder neuer
Einschränkungen bei Zubehör und Modi Weitwinkelkamera verdeckt; keine ND-Filter und keine Standard-Kameraschutzhülle bei montiertem Vorsatz. 360°-Panorama nicht verfügbar; beim 200-MP-Panorama können schlechtere Übergänge auftreten.

Die Weitwinkelkamera ist verdeckt. Der Vorsatz sitzt auch vor dem anderen Objektiv der Kamera. Für eine weite Ansicht bei 1× musst du ihn wieder abnehmen. Dieser Kompromiss wiegt für meine Nutzung am schwersten.

Zum Lieferumfang gehören der Vorsatz und seine Schutzabdeckung. Montage und Kalibrierung beschreibt das offizielle Insta360-Handbuch.

Einfach anzubringen, beim Abnehmen bin ich vorsichtiger

Ich hatte etwas Sorge, ein Zubehörteil an diesem kleinen Gimbal mit seinen beweglichen Achsen zu befestigen. Tatsächlich lässt sich der Vorsatz recht einfach festclipsen. Die Kamera erkennt ihn und bietet passende Einstellungen an.

Beim Abnehmen habe ich dagegen noch immer etwas Angst, den stabilisierten Kamerakopf zu beschädigen. Kaputt gegangen ist nichts. Es ist eher das Gefühl, an einem recht empfindlichen Mechanismus zu hantieren. Bei einer Kamera, die ich gerade wegen ihrer einfachen Handhabung gern nutze, zählt das für mich schon.

Die Rückseite des Vorsatzes und die Box, die ich für diesen Test erhalten habe. Das Anbringen ist einfach, beim Abnehmen passe ich mehr auf.

So habe ich getestet. Alle bisherigen Aufnahmen mit dem Vorsatz sind aus der Hand entstanden. Ich habe ihn montiert und ohne Kalibrierung losgefilmt. Dabei bin ich im normalen Videomodus geblieben. Der Bühnenmodus wurde mir angeboten, doch seine Ausrichtung auf Konzerte und Shows passte nicht zu meinen Motiven. Mein Urteil bezieht sich auf diese Nutzung.

Insta360 empfiehlt eine Kalibrierung des Vorsatzes. Meine Bilder zeigen das Ergebnis ohne diesen Schritt. Einen Vergleich vor und nach der Kalibrierung habe ich nicht. Der Bühnenmodus bietet außerdem eigene Verfahren wie Ultra HD Zoom, die ich mit diesen Aufnahmen nicht beurteilt habe.

Xavier

Ich bin Xavier

Ich teste Ausrüstung über Monate, im Van und im Alltag, und sage klar, was nicht taugt. Wenn Ihnen das einen Fehlkauf erspart, lassen Sie mir Ihre Adresse da.

Für Tiere, denen du dich nicht nähern kannst

Der andere Einsatzbereich, der mich interessiert, sind Tiere. Manchmal kannst du dich dem Motiv einfach nicht weiter nähern. Dann kann etwas mehr Reichweite helfen. Genau deshalb habe ich während dieser Versuche auch Tiere gefilmt.

Mit dem Vorsatz lässt sich ein entfernter Vogel oder ein einzelnes Detail größer ins Bild holen als mit der Kamera allein. Dafür kann ich seinen Nutzen nachvollziehen. Es hängt vom geplanten Motiv und deiner Entfernung dazu ab. Für solche Aufnahmen würde ich ihn gezielt einplanen, statt ihn ständig an der Kamera zu lassen.

Vögel im Feuchtgebiet, mit dem Teleobjektivvorsatz

Nahaufnahme4K30-VideostandbildWeite Ansicht · 4,5×4K30-Videostandbild
Mit Tele-Vorsatz bei 4,5×: Vögel im Sumpfgebiet Mit Tele-Vorsatz: eng gefasste Aufnahme der Vögel im Sumpfgebiet
50 %

Zwei Standbilder aus derselben Videosequenz, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Verschiebe die Trennlinie und vergleiche die weite Ansicht mit dem Zoom.

Videostandbilder aus 4K30, mit montiertem Teleobjektivvorsatz. Das Feuchtgebiet bei 4,5× und anschließend die Vögel im engen Ausschnitt desselben Clips. Beim Herauszoomen erkennst du wieder, wo sie sich in der Landschaft befinden.

Der Storch auf dem Dach

Nahaufnahme4K30-VideostandbildWeite Ansicht · 4,5×4K30-Videostandbild
Mit Tele-Vorsatz bei 4,5×: Storch auf dem Dach Mit Tele-Vorsatz: eng gefasste Aufnahme des Storchs
50 %

Zwei Standbilder aus derselben Videosequenz, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Verschiebe die Trennlinie und vergleiche die weite Ansicht mit dem Zoom.

Videostandbilder aus 4K30, mit Teleobjektivvorsatz: das Dach bei 4,5× und der Storch im engen Ausschnitt. Beide Bilder stammen aus derselben Sequenz.

Der Kompromiss bei der Spontaneität der Luna

Was mir an dieser Kamera gefällt, ist diese einfache Bewegung: herausnehmen und losfilmen. Die unauffällige, schnelle Handhabung habe ich schon in meinem Test der Luna Pro beschrieben. Der Teleobjektivvorsatz bringt zusätzliche Vorbereitung mit: die Schutzabdeckung öffnen, den Vorsatz montieren und daran denken, ihn für eine weite Aufnahme wieder abzunehmen.

Und die fehlende Weitwinkelansicht schränkt mich ein. Will ich von einem Detail zu einer Gesamtansicht wechseln, lässt mir die Kamera allein viel mehr Freiheit. Mit dem Vorsatz beginnt der weiteste Bildausschnitt bei 4,5×. Das verändert den Aufbau einer Sequenz.

Ich sehe dieses Zubehör eher bei jemandem, der Zeit für vorbereitete Aufnahmen hat, zum Beispiel für ein paar zusätzliche Tieraufnahmen zwischen den sonst üblichen Clips. Bei einem bestimmten Motiv und einer Kamera auf einem Stativ erscheint mir der Aufwand eher vertretbar. In meinem Alltag kostet mich die Vorbereitung aber einen Teil dessen, was ich an der Luna schätze: sofort aufnehmen zu können, was sich gerade ergibt.

Nahaufnahme · 15×4K30-VideostandbildWeite Ansicht · 1×4K30-Videostandbild
Ohne Tele-Vorsatz bei 1×: Blick vom Flussufer Ohne Tele-Vorsatz bei 15×: Gebäude am gegenüberliegenden Ufer
50 %

Zwei Standbilder aus derselben Videosequenz, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Verschiebe die Trennlinie und vergleiche die weite Ansicht mit dem Zoom.

Ein weiteres Beispiel in Videostandbildern aus 4K30, ohne Teleobjektivvorsatz: die Uferansicht bei 1× und die Gebäude gegenüber bei 15×, aus demselben Clip. Diese Freiheit, von der Landschaft zum Detail zu wechseln, gehört für mich zu den Stärken der Luna allein.

Das Zoomen mit der Kamera allein wirkt auf mich spektakulärer

Ich habe auch die vollständigen Zoombewegungen verglichen. Persönlich finde ich es fast beeindruckender, mit der Luna allein von 1× bis 15× zu gehen, als mit dem Vorsatz von 4,5× bis 22,5×.

Das ist gut nachvollziehbar: Ohne Zubehör geht die Bewegung von einer weiten Ansicht zu einem engen Ausschnitt. Mit dem Vorsatz beginnt sie schon mit einem engen Ausschnitt, der noch enger wird. Das Motiv ist am Ende zwar größer, aber die Veränderung des Landschaftsbilds während der Bewegung fällt geringer aus. In einer Reisesequenz sieht man das meiner Meinung nach.

Ohne Teleobjektivvorsatz: vom Kai zu Cristo Rei, von 1× bis 15×

Nahaufnahme · 15×4K30-VideostandbildWeite Ansicht · 1×4K30-Videostandbild
Ohne Tele-Vorsatz bei 1×: Kai und Brücke beim Cristo Rei Ohne Tele-Vorsatz bei 15×: Cristo-Rei-Statue
50 %

Zwei Standbilder aus derselben Videosequenz, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Verschiebe die Trennlinie und vergleiche die weite Ansicht mit dem Zoom.

Videostandbilder aus 4K30, Luna Ultra ohne Vorsatz. Bei 1× sind der Kai und die Brücke im Bild, bei 15× füllt Cristo Rei den Ausschnitt. Beide Standbilder stammen aus derselben Zoombewegung.

Mit Teleobjektivvorsatz: von 4,5× bis 22,5×

Nahaufnahme · 22,5×4K30-VideostandbildWeite Ansicht · 4,5×4K30-Videostandbild
Mit Tele-Vorsatz bei 4,5×: Porträt mit der Brücke im Hintergrund Mit Tele-Vorsatz bei 22,5×: Cristo-Rei-Statue
50 %

Zwei Standbilder aus derselben Videosequenz, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Verschiebe die Trennlinie und vergleiche die weite Ansicht mit dem Zoom.

Videostandbilder aus 4K30, mit montiertem Teleobjektivvorsatz. Das Porträt und die Brücke bei 4,5×, dann Cristo Rei bei 22,5×. Der Ausgangsbildausschnitt ist bereits eng, am Ende ist das Monument größer zu sehen.

Die Bilder behalten den von der Kamera aufgezeichneten Ausschnitt bei. Licht, Dunst und Bewegungen während der Aufnahme bleiben sichtbar. So bekommst du einen Eindruck davon, was bei diesen starken Vergrößerungen in meinen Clips herauskam.

Das Update bringt auch ohne den Vorsatz Verbesserungen

Das am 21. September 2026 von Insta360 angekündigte Update gehört ebenfalls dazu. Seine Verbesserungen kommen nicht alle vom Teleobjektivvorsatz. Die Luna Ultra erreicht allein nun maximal 15× statt 12×, entsprechend 300 statt 240 mm auf Kleinbild umgerechnet. Mit dem optischen Vorsatz steigt das Maximum anschließend auf 450 mm.

Die andere Änderung betrifft die Videoauflösung im Hochformat. Zuvor war die Ultra dabei auf 1728 × 3072 Pixel begrenzt. Jetzt erreicht sie 2160 × 3840 Pixel bei bis zu 30 Bildern pro Sekunde und damit dieselbe maximale Hochkantauflösung wie die Pro. Das bedeutet allerdings nicht, dass alle Eigenschaften oder die Bildqualität unter allen Bedingungen gleich sind.

Im Test der Pro hatte ich bereits vermutet, dass ein Update der Ultra diesen Abstand verkleinern könnte. Falls du unseren Vergleich zwischen Luna Pro und Luna Ultra vor dieser Änderung gelesen hast, solltest du das berücksichtigen: Der damals beschriebene Unterschied bei der maximalen Hochkantauflösung ist inzwischen ausgeglichen.

Unsere Erfahrungen mit den beiden Kameras findest du in diesen Tests:

Was ich noch auf einem Stativ ausprobieren möchte

Bis jetzt habe ich den Vorsatz ausschließlich aus der Hand verwendet. Auf einem festen Stativ mit der separaten Fernbedienung habe ich ihn noch nicht ausprobiert. Gerade dort könnte ich mir aber einen Nutzen vorstellen: die Kamera aufstellen, den Bildausschnitt vorbereiten und sich Zeit für ein bestimmtes Motiv nehmen. Das bleibt noch zu testen.

Außerdem möchte ich versuchen, mit diesem Teleobjektivvorsatz den Mond zu filmen, um zu sehen, was dabei herauskommt. Diesen Versuch habe ich noch nicht gemacht. Ich kann dir dazu also weder Bilder noch ein Ergebnis zeigen.

Wenn ich an solche vorbereiteten Aufnahmen denke, verstehe ich auch die Ausrichtung des Bühnenmodus auf Konzerte und Shows besser. Du wählst ein entferntes Motiv und nimmst dir Zeit, das Material zum Filmen aufzubauen. An meinen bisherigen Testbedingungen ändert das nichts: Ich bin im normalen Videomodus geblieben und habe den Bühnenmodus nicht beurteilt.

Meine Meinung zum Teleobjektivvorsatz für die Luna Ultra

Mir gefallen die stärkere Unschärfe hinter Porträts und die Möglichkeit, Tiere größer abzubilden, denen ich mich nicht nähern kann. Wenn du solche Aufnahmen vorbereiten kannst, verstehe ich den Wunsch, den Vorsatz dabeizuhaben. Für schnelle Aufnahmen bevorzuge ich die Kamera allein.

Bei meiner üblichen Nutzung der Luna Ultra bleibt schnelles Filmen entscheidend. Ein Objektiv erst herauszuholen und zu montieren kostet Zeit, die für mich wertvoll ist. Um die Weitwinkelansicht wieder zu nutzen, muss ich es außerdem abnehmen. Deshalb filme ich lieber mit der Kamera allein, wenn es sofort losgehen soll. Den Teleobjektivvorsatz reserviere ich für Aufnahmen, bei denen ich diese Vorbereitung akzeptiere.

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